Landertinger Vierter im Massenstart

12373218 782598561850154 6862339747495188602 nDominik Windisch feierte beim 15 km Massenstart in Canmore (CAN) seinen ersten Weltcupsieg. Der Italiener setzte sich bei wechselnden Windbedingungen trotz vier Strafrunden knapp vor dem Deutschen Benedikt Doll (+4,1 sec./4 Fehler) und dem Franzosen Quentin Fillon Maillet (+8,6 sec./3 Fehler) durch. Vierter und damit bester Österreicher wurde Dominik Landertinger, der sich dank gewohnt toller Schlussrunde noch über sein bestes Saisonergebnis freuen durfte. Die drei Salzburger Simon Eder, Sven Grossegger und Julian Eberhard landeten auf den Rängen 14, 23 und 26.

Lange Zeit sah es so aus, als ob erneut Simon Eder die Kohlen für das ÖSV-Team aus dem Feuer holen würde. Der 32-jährige Salzburger absolvierte das erste Liegendschießen als einer von nur vier Athleten fehlerlos und setzte sich dank gewohnt schneller Schießzeit von Beginn an die Spitze. Nach einer weiteren makellosen Serie kam Eder als Führender zum ersten Stehendanschlag, wo er aufgrund äußerst schwieriger Windbedingungen leider dreimal in die Strafrunde musste.
Die Gunst der Stunde beim ersten Stehendschießen nützte hingegen Dominik Landertinger. Der 27-jährige Hochfilzener absolvierte die dritte Serie nach je einen Fehler bei den Liegend-Einlagen ohne Fehlschuss und verbesserte sich dadurch zwischenzeitlich vom 13 auf den dritten Platz. Beim letzten alles entscheidenden Schießen mussten sowohl Landertinger, als auch Eder – wie ein Großteil der Spitzengruppe – einmal in die Strafrunde. Nach einer starken Schlussrunde belegte Landertinger schließlich Rang vier (+20,7 sec.) und holte damit sein bisher bestes Saisonergebnis. Mit Simon Eder (14.) schaffte es ein weiterer Österreicher in die Top-15.

*** Stimmen ***

Dominik Landertinger (4.): „Es war heute ein brutal schwieriges Rennen. Einerseits war die Loipe extrem langsam und kräfteraubend, andererseits war es schwierig am Schießstand den Wind richtig einzuschätzen. Ich hatte eine starke Schlussrunde, wo ich mich am Ende noch gegen Fourcade und Rastorgujevs durchsetzen konnte. Ich bin mit dem Rennen und dem Ergebnis sehr zufrieden."

Simon Eder (14.): „Heute war ich leider chancenlos. Der Wind beim dritten Schießen hat das Rennen entschieden, sonst wäre ich gut dabei gewesen. Es hilft nichts. Einfach abhaken und nach vorne schauen."

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