Eder in Ruhpolding wieder auf dem Podest

12316651 782598711850139 4272237063717462018 nSimon Eder scheint sich in Ruhpolding richtig wohl zu fühlen. Nach seinem Sieg beim Verfolgungsrennen in der vergangenen Woche schaffte es der Salzburger zum Auftakt des zweiten Weltcup-Blocks erneut auf das Podest. Eder traf im heutigen 20 km Einzelbewerb 19 der 20 Scheiben und belegte 17,5 Sekunden hinter dem Franzose Martin Fourcade, der ebenfalls eine Strafminute in Kauf nehmen musste, Rang zwei. Dritter wurde der Russe Anton Shipulin. Weltcuppunkte gab es zudem für David Komatz (22.) und Dominik Landertinger (24.).

Simon Eder: "Wahnsinn. Ruhpolding fängt erst an und ich bin schon wieder auf dem Podest. Das letzte Schießen war eine richtige Nervenprobe, weil ich natürlich durch die Informationen auf der Strecke genau gewusst habe, um was es geht. Klar ärgert mich der eine Fehler, aber es war auch vom Wind her nicht ganz einfach. Ich bin super happy mit dem Podest."

Eder bester Österreicher im Massenstart

12341063 781807758595901 4480548843552328485 nNach den tollen Leistungen im Sprint- und Verfolgungsrennen verlief der abschließende Massenstart in Ruhpolding für das österreichische Herren-Team nicht nach Wunsch. Während sich der Franzose Martin Fourcade trotz einer Strafrunde über seinen 41. Weltcupsieg freuen durfte, schaffte es heute kein ÖSV-Biathlet in die Top-20. Die weiteren Podestplätze zum Abschluss des ersten Weltcups in der Chiemgau-Arena gingen an den fehlerlosen Tschechen Ondrej Moravec und den Norweger Tarjei Bö, der trotz drei Fehlern Rang drei belegte.

Das ÖSV-Quartett Simon Eder, Julian Eberhard, Dominik Landertinger und Sven Grossegger musste sich am Ende mit den Rängen 21., 22., 23. und 24. im 30-köpfigen Starterfeld begnügen. Während für Eder, Eberhard und Landertinger die Chance auf einen Spitzenplatz nach zu vielen Schießfehlern gleich zu Beginn des Rennens schnell vorbei war, hielt Grossegger lange Zeit mit der Spitze mit. Nach insgesamt drei Fehlern im Stehendanschlag verlor der Salzburger aber noch einige Plätze. Am Ende hatten alle Österreicher mindestens vier Strafrunden zu bewältigen.

Tolle Aufholjagd von Lisa Hauser

12360084 782139838562693 5058904846010657710 nNach dem sensationellen Sieg von Simon Eder bei den Herren durfte sich auch Lisa Hauser über ein tolles Verfolgungsrennen in Ruhpolding freuen. Die 22-jährige Tirolerin, gestern 27. im Sprint, traf alle zwanzig Scheiben und beendete das Rennen nach einer tollen Aufholjagd auf Rang zwölf.

Der Sieg in der Chiemgau-Arena ging an die Deutsche Laura Dahlmeier, die sich mit einer Strafrunde vor Gabriela Soukalova (CZE) und der Italienerin Dorothea Wierer durchsetzen konnte.

Lisa Hauser: "Vier Mal null, das ist einfach cool. Mit dieser Schießleistung konnte ich mich um viele Plätze verbessern. Ich habe mich auch läuferisch gut gefühlt, obwohl ich diese tiefen Loipenbedingungen eigentlich nicht so mag. Zudem hatte ich heute das Glück, das ich immer eine Gruppe zum Mitlaufen erwischt habe."

Eder triumphiert in der Verfolgung von Ruhpolding

12316651 782598711850139 4272237063717462018 nSimon Eder hat das 12,5 km Verfolgungsrennen in Ruhpolding gewonnen. Der 32-jährige Salzburger, der als Sechster des Sprintbewerbs mit 28 Sekunden Rückstand ins Rennen gegangen war, zeigte eine grandiose Leistung und durfte sich nach einem spannenden Rennverlauf über seinen dritten Einzel-Weltcupsieg freuen.

Der Saalfeldener, der nach dem ersten Liegendschießen einmal in die Strafrunde musste, behauptete sich von Beginn an unter den Top-5. Nach zwei fehlerfreien Schießeinlagen kam Eder gemeinsam mit vier anderen Athleten zum letzten Stehendanschlag. Dort stellte der Schnellschütze seine große Klasse am Schießstand unter Beweis und blieb als einziger der Spitzengruppe fehlerlos.
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ÖSV-Herren überzeugen im Sprintbewerb

12373153 782598891850121 7687645754433703383 nJohannes Thingnes Bö hat den 10 km Sprint der Herren in Ruhpolding (GER) gewonnen. Der Norweger traf alle zehn Scheiben und setzte sich zum Auftakt der Rennen in der Chiemgau-Arena mit einer Zeit von 21:57,5 Minuten knapp vor seinem Bruder Tarjei (+ 3 sec.) durch. Emil Hegle Svendsen (+7,6 sec.) komplettierte mit Rang drei einen norwegischen Dreifachsieg.

Österreichs Biathleten präsentierten sich bei schnellen Loipenbedingungen und guten äußeren Verhältnissen von ihrer besten Seite. Mit Sven Grossegger (5./+24,4 sec), Simon Eder (6./+27,5 sec.), und Dominik Landertinger (7./+39,8 sec.) schafften gleich drei ÖSV-Biathleten den Sprung in die Top-Ten und schufen sich damit eine tolle Ausgangsposition für das morgige Verfolgungsrennen.
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